Der Werkstatt-Prozess
In dem von der Landesregierung gestarteten Programm „Energiezukunft Vorarlberg“ gab und gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Positionen, Wissensstände und Meinungen dazu, wie was geht und was eben nicht. Um den Prozess zu beschleunigen und eine überzeugende Basis für die notwendige Bewusstseinsveränderung der Menschen in Vorarlberg zu finden, wurden Expertinnen und Experten auf den Plan gerufen. Die rund 100 Ehrenamtlichen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens bildeten den Kern eines Prozesses mit Denkwerkstatt-Charakter. Ein Prozess, in dem jede/r Einzelne auf ganz individuelle Weise gefordert war, Visionen, Leitsätze und Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Energieversorgung Vorarlbergs auszuloten.
Das Ergebnis: Energieautonomie Vorarlberg 2050 – eine sinnvolle Perspektive!
Es war die Aufgabe der Teilnehmer in den Werkstätten, eine Vision für eine nachhaltige Energieversorgung für Vorarlberg zu erarbeiten, ohne auf aktuelle Hemmnisse zu achten. Die Teilnehmer haben dabei nicht ihre Institution vertreten, sondern sich als Person mit Interesse am Thema eingebracht.
Zentrale Fragestellung
Wie können wir das aktuelle Komfort-, Dienstleistungs- und Produktionsniveau in Vorarlberg erhalten, wenn das Angebot an billigen Energieträgern abnimmt und der globale Klimawandel eine Reduktion der CO2-Emissionen verlangt?
Es wurde also nachgedacht, welche Möglichkeiten wir in Vorarlberg haben, die Energieautonomie auf Basis von erneuerbaren Energieträgern zu erreichen. Dazu wurden in jeder Werkstatt zentrale Ideen formuliert und über Leitsätze konkretisiert. Davon abgeleitet haben die Teilnehmer dann Handlungsempfehlungen an unterschiedliche Handlungsträger erarbeitet. Schließlich bildeten die Werkstätten ihren jeweiligen Beitrag zur Energieautonomie in einem vereinfachten Modellszenario ab. Jetzt geht es darum, diese Gedanken mit einem erweiterten Kreis von InteressenvertreterInnen und BürgerInnen zu besprechen.



